Vor FAT / SAT / Abnahme
Offene Safety-Themen identifizieren, bevor sie Termin, Übergabe oder Produktionsstart beeinflussen.
Der Robot Safety Quick Check ist eine strukturierte Erstbewertung für Roboterzellen und automatisierte Anlagen. Ziel ist keine pauschale Freigabe, sondern eine belastbare Übersicht über erkennbare Lücken, Prioritäten und nächste technische Schritte.
Offene Safety-Themen identifizieren, bevor sie Termin, Übergabe oder Produktionsstart beeinflussen.
Schutzkonzept, Betriebsarten, Safety-Funktionen und Schnittstellen gegen den realen Anlagenstand spiegeln.
Umbauten, technische Änderungen, Dokumentationsstand und erkennbare Sicherheitslücken strukturiert einordnen.
Der genaue Umfang wird an Zelle, Projektphase und vorhandene Unterlagen angepasst.
Die Ergebnisse werden strukturiert dokumentiert und nach technischer Relevanz priorisiert. Je nach Auftrag können daraus konkrete Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Folgeschritte abgeleitet werden.
ISO führt ISO 10218-1:2025 und ISO 10218-2:2025 als aktuelle internationale Ausgaben für Industrieroboter beziehungsweise industrielle Roboteranwendungen und Roboterzellen. Welche EN-/DIN-Übernahmen, Harmonisierungsstände und zusätzlichen Normen im konkreten Projekt relevant sind, wird projektbezogen geprüft.
Typische Zeitpunkte sind während Integration und Inbetriebnahme, vor FAT/SAT oder Abnahme sowie bei bestehenden Roboterzellen mit Umbauten, offenen Safety-Fragen oder unklarer Dokumentationslage.
Das Ergebnis ist eine strukturierte und priorisierte Übersicht erkennbarer Safety-, CE- und Dokumentationsthemen. Umfang und Detailtiefe richten sich nach dem vereinbarten Auftrag.
Nein. Der Quick Check ist eine technische Erstbewertung und keine behördliche Freigabe, Zertifizierung oder pauschale Bestätigung der CE-Konformität.
Hilfreich sind Layout, Risikobeurteilung, Safety-Konzept, Betriebsartenbeschreibung, Schalt- und Safety-Unterlagen, Roboter- und Komponenteninformationen sowie offene Punkte aus Projekt oder Abnahme.
Für die erste Einordnung genügen meist Anlagenbeschreibung, Projektphase und die konkrete Fragestellung.