Safety Function List
Funktionen, Auslöser, sichere Zustände und zugehörige Anforderungen eindeutig strukturieren.
Unterstützung bei der Definition sicherheitsbezogener Funktionen, der Ableitung erforderlicher Performance Level, der Strukturierung von Nachweisen und der projektbezogenen Vorbereitung beziehungsweise Plausibilisierung von SISTEMA-Berechnungen.
Auslöser, sicherer Zustand, Reaktion und Randbedingungen eindeutig beschreiben.
Erforderliches Performance Level auf Basis der Risikobeurteilung projektbezogen bestimmen.
Subsysteme, Kategorien, MTTFd-, DC- und CCF-relevante Daten strukturiert erfassen.
SISTEMA-Projekt beziehungsweise rechnerischen Nachweis nachvollziehbar vorbereiten oder prüfen.
Verifikation, Validierungsplanung und Dokumentation konsistent zusammenführen.
Funktionen, Auslöser, sichere Zustände und zugehörige Anforderungen eindeutig strukturieren.
Erforderliche Performance Level im Zusammenhang mit Risikobeurteilung und Anwendung nachvollziehbar festlegen.
Datenbasis, Subsystemstruktur und Plausibilität von Berechnungen projektbezogen unterstützen.
Safety-Funktionen über Roboter, SPS, Antriebe, Sensorik, Schutzeinrichtungen und Peripherie konsistent beschreiben.
Nachvollziehen, ob die entwickelte Struktur die definierten technischen Anforderungen erfüllt.
Testfälle, Nachweise und dokumentierte Ergebnisse strukturiert vorbereiten; der konkrete Validierungsumfang wird im Auftrag definiert.
ISO führt ISO 13849-1:2023 als aktuelle internationale Ausgabe. Sie beschreibt Methodik und Anforderungen für sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen, legt aber nicht pauschal fest, welche Sicherheitsfunktionen oder welches PLr eine konkrete Anwendung benötigt. Diese Festlegung bleibt anwendungsspezifisch und muss aus der Risikobeurteilung abgeleitet werden.
Eine Berechnung ist nur ein Teil des Nachweises. Funktion, Architektur, Datenqualität, Software, Installation und Validierung müssen zum realen System passen. Umfang und Verantwortlichkeiten werden deshalb vor Projektstart konkret festgelegt.
PLr bezeichnet das für eine Sicherheitsfunktion erforderliche Performance Level. Es wird nicht pauschal für eine Maschine festgelegt, sondern anwendungsspezifisch aus der Risikobeurteilung für die jeweilige Sicherheitsfunktion abgeleitet.
Nein. Eine Berechnung unterstützt den quantitativen Nachweis, muss aber zur definierten Sicherheitsfunktion, realen Architektur, Datenbasis, Software, Installation sowie zu Verifikation und Validierung passen.
Beispiele sind sicherheitsgerichtetes Stillsetzen, Verhinderung unerwarteten Anlaufs, Verriegelungen, Zustimmfunktionen oder Geschwindigkeits- und Bereichsüberwachungen. Welche Funktionen erforderlich sind, ergibt sich aus der konkreten Anwendung und Risikobeurteilung.
Validierungsunterlagen und Tests können projektbezogen unterstützt werden. Ob eine vollständige Validierung Bestandteil des Auftrags ist, wird vorab eindeutig im Leistungsumfang festgelegt.
Eine strukturierte Safety Function List ist häufig der sinnvollste Startpunkt.