ROBOT SAFETY

Robotersicherheit als Teil des Gesamtsystems.

Eine sichere Roboterapplikation entsteht aus dem Zusammenspiel von Roboter, Werkzeug, Werkstück, Peripherie, Schutzsystemen, Steuerung, Betriebsarten und menschlicher Interaktion.

Technische Darstellung einer Roboterzelle

Robot Cell SafetySystembetrachtung statt Einzelkomponente
SYSTEMBETRACHTUNG

Die Grenzen des Roboters sind nicht die Grenzen der Gefährdung.

01

Roboter

Bewegungsräume, Geschwindigkeiten, Betriebszustände und sicherheitsbezogene Funktionen.

02

Endeffektor

Greifer, Werkzeuge, Energieversorgung und zusätzliche Klemm-, Quetsch- oder Prozessgefährdungen.

03

Prozess

Werkstück, Material, Prozessenergie und Gefährdungen der konkreten Anwendung.

04

Peripherie

Fördertechnik, Vorrichtungen, Bearbeitungsmaschinen und weitere integrierte Komponenten.

05

Schutzsystem

Zäune, Türen, berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen, Verriegelungen, Zugangskonzepte und Reset.

06

Mensch

Bedienung, Einrichtung, Störungsbeseitigung, Reinigung, Wartung und vorhersehbare Eingriffe.

TYPISCHE PRÜFPUNKTE

Was systematisch betrachtet wird.

Je nach Anwendung werden technische, organisatorische und dokumentarische Randbedingungen gemeinsam bewertet.

  • Anlagen- und Sicherheitskonzept
  • Grenzen und vorgesehene Verwendung
  • Zugänge und Schutzbereiche
  • Schutzeinrichtungen und Schutzabstände
  • Betriebsarten und manuelle Eingriffe
  • Sicherheitsfunktionen
  • Wiederanlauf und Reset
  • Schnittstellen zwischen Teilsystemen
  • Restrisiken und Dokumentation
AKTUELLER NORMENRAHMEN

Robotik-Normen projektbezogen einordnen.

ISO führt ISO 10218-1:2025 für Industrieroboter und ISO 10218-2:2025 für industrielle Roboteranwendungen und Roboterzellen als aktuelle internationale Ausgaben. Welche EN-/DIN-Übernahmen, harmonisierten Normen und weiteren Anforderungen im konkreten Projekt anzuwenden sind, wird projektbezogen geprüft.

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