ROBOTERSICHERHEIT

Robotersicherheit für die gesamte Anwendung.

Bei einer Roboterzelle gehören Roboter, Greifer, Werkstück, Fördertechnik, Schutzsystem und Bedienung zusammen. Ich unterstütze dabei, diese Schnittstellen im Sicherheitskonzept und in der Dokumentation nachvollziehbar zu behandeln.

BETRACHTUNGSUMFANG

Was bei einer Roboterzelle zusammenkommt.

Zugänge und Schutzbereiche

Personenzugang, Materialübergaben, Schutzeinrichtungen und die räumlichen Grenzen der Anwendung.

Betriebsarten und Eingriffe

Automatikbetrieb, Einrichten, Störungsbeseitigung, Reinigung und Instandhaltung mit ihren unterschiedlichen Tätigkeiten.

Funktionen und Schnittstellen

Zusammenwirken von Robotersteuerung, Safety-SPS, Antrieben, Sensorik und angeschlossener Peripherie.

VORGEHEN

Vom Layout zu einer gemeinsamen Aufgabenliste.

  • Anwendung, Projektphase und vorhandene Sicherheitsunterlagen erfassen.
  • Vorgesehene Tätigkeiten und die dafür notwendigen Zugänge besprechen.
  • Schutzkonzept, Betriebsarten und Schnittstellen auf Konsistenz prüfen.
  • Offene technische Fragen und erforderliche Nachweise benennen.
  • Maßnahmen mit den beteiligten Disziplinen abstimmen und dokumentieren.

FIKTIVES PRAXISBEISPIEL

Ein Cobot mit einer unerwarteten Greiferfrage.

Fiktives Praxisbeispiel zur Erläuterung des Vorgehens. Kein tatsächlich durchgeführtes Kundenprojekt.

Die Situation

Ein fiktiver Integrator plant eine Palettieraufgabe mit einem Cobot. Im ersten Konzept steht vor allem der Roboterarm im Mittelpunkt. Greifer, Karton und Palette sind noch nicht vollständig berücksichtigt.

Das mögliche Vorgehen

Die Betrachtung wird auf die gesamte Anwendung erweitert: mögliche Kontakte, Quetschstellen, Werkstückverlust und Tätigkeiten bei einer Störung. Welche zusätzlichen Prüfungen nötig sind, wird daraus abgeleitet.

Das mögliche Ergebnis

Das Projektteam erhält eine strukturierte Liste der zu klärenden Punkte. Ob eine Anwendung ohne trennende Schutzeinrichtung realisierbar ist, bleibt von der konkreten Bewertung und den erforderlichen Nachweisen abhängig.

FACHLICHER BEZUG

Normen passend zur Anwendung einordnen.

ISO 10218-2:2025 behandelt die Sicherheit industrieller Roboteranwendungen und Roboterzellen. Welche Normen, nationalen Übernahmen und Harmonisierungsstände für Ihr Projekt relevant sind, wird gesondert geprüft. Eine Normausgabe allein ersetzt die Bewertung der realen Anwendung.

ISO 10218-2:2025 bei ISO

HÄUFIGE FRAGEN

Was wir vor dem Start klären.

Welche Unterlagen sind hilfreich?

Anlagenlayout, Beschreibung des Materialflusses, Betriebsarten, vorhandene Risikobeurteilung sowie Informationen zu Roboter, Greifer, Werkstück und Schutzsystemen.

Ist ein Cobot automatisch ohne Schutzzaun einsetzbar?

Das lässt sich aus der Bezeichnung Cobot allein nicht ableiten. Entscheidend sind die vollständige Anwendung, die Gefährdungen und die erforderlichen Nachweise.

Kann zunächst nur eine offene Schnittstelle betrachtet werden?

Ja. Betrachtungsgrenzen und Schnittstellen zu anderen Anlagenteilen müssen dafür ausdrücklich vereinbart werden.

LEISTUNGSUMFANG

Robotersicherheit: vom offenen Punkt zum bearbeitbaren Ergebnis

Sie möchten eine Roboterzelle planen, einen vorhandenen Aufbau prüfen oder offene Fragen vor dem nächsten Projektschritt klären? Ich unterstütze Sie dabei, die Anwendung, das Schutzkonzept und die vorhandenen Unterlagen zusammenzuführen.

Je nach vereinbartem Umfang erhalten Sie eine nachvollziehbare Übersicht der betrachteten Punkte, erkannter Lücken und nächster Aufgaben. Erforderliche zusätzliche Prüfungen oder Messungen werden ausdrücklich benannt. Umfang und Zuständigkeiten stimmen wir vor Beginn ab.

Wenn die Gefährdungen und Maßnahmen systematisch dokumentiert werden sollen, finden Sie hier Informationen zur Risikobeurteilung für Maschinen und Roboterzellen.

Welche Frage ist an Ihrer Roboterzelle offen?

Beschreiben Sie die Anwendung und den aktuellen Projektstand. Für eine erste Einordnung müssen noch nicht alle Unterlagen vollständig sein.